Diagonale Beziehungen: Arme und Beine mit der Mitte verbinden

Gehen, greifen, sich bücken, drehen – jede Handlung des Alltags wird leichter und kraftvoller, wenn sich Becken, Wirbelsäule und Brustkorb daran beteiligen! Eine zentrale Rolle spielen dabei die diagonalen Verbindungen, welche wir tagtäglich unbewusst gebrauchen. Eine gute Organisation des Rumpfes ist von zentraler Bedeutung für die Freiheit von Armen, Beinen, Schultergürtel, Nacken und Kopf. In dieser Lektionen-Reihe ordnest du diese Verbindungen wieder neu, damit dein Handeln wieder effizienter wird.

Diagonale in Rückenlage mit kurzen und langen Hebeln

Lektion 356

Organisiere dein Stehen und Gehen, indem du deine beiden Diagonalen klärst und finde zu einem beweglichen und geschmeidigen Rumpf zurück.
(Quelle: Russell Delman)

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Aus der Mitte heraus handeln

Lektion 729

Anhand der diagonalen Beziehungen in unserem Körper klären wir hier, wie unsere Körpermitte die Peripherie organisieren kann. Liegend auf dem Rücken in einer X-Form mit langen Armen und langen Beinen klärst du als erstes deine diagonalen Linien von der Hand zum diagonalen Fuss- eine Funktion, welche du im Alltag viele Male unbewusst gebrauchst. Je klarer diese Verbindungen in dir werden, desto mehr kannst du auch spüren, wie sich deine Mitte und der Kreuzpunkt der beiden Diagonalen in der Bewegung verhalten, damit du zum Schluss aus deiner Mitte heraus rollen, stehen und gehen kannst.
(Quelle: Variation aus Yaron/Segal 1#14)

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Spiel mit Pilates-Rolle Teil 1

Lektion 786

Für diese Lektion brauchst du eine Pilates-Rolle (harte Schaumstoff-Rolle). Lege die Rolle auf deine Matte, setze sich auf das unterste Ende drauf und senke deinen Rücken und Kopf auf der Rolle ab. Deine Mittelachse ist nun vom Becken bis zum Kopf von der Rolle gestützt, deine Füsse stehen fest auf dem Boden, die Arme liegen neben der Rolle auf dem Boden. In dieser instabilen Position wird nun der Teil vom Nervensystem, der für Gleichgewicht und Halt zuständig ist aktiviert. In dem du dich nun aus dieser Position zu bewegen beginnst, sucht dein System immer wieder die Stabilität und organisiert dein Skelett für diese Herausforderung neu. Wenn du zum Schluss von der Rolle herunterkommst, fühlst du dich vom Boden komplett getragen und gestützt. Eine tolle Lektion zum Runterkommen.
(Quelle: R. Häfliger B.)

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Spiel mit Pilates-Rolle Teil 2

Lektion 787

Hier kommt die Fortsetzung von der Lektion oberhalb. Spiele erst mit dieser Lektion, wenn du dich im 1. Teil gut auskennst. Du bewegst dich weiter auf der Rolle und kreierst Positionen, in denen du noch weniger Halt vom Boden bekommst. Organisiere so deine Diagonalen neu und staune, wie sich danach deine Aufrichtung im Stehen komplett gestützt anfühlt.
Wenn du Teil 1 und Teil 2 gemacht hast, kannst du mit diesem ganzen Material auf der harten Rolle frei improvisieren, ganz ohne Anleitung. Viel Spass.
(Quelle: )

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Aus der Mitte heraus um eine stabile Achse drehen

Lektion 730

Die Vorstellung vom dynamischen Raum im Unterbauch führen wir weiter und setzen diese Idee des Motors im Becken auch für Bewegungen im Raum fort. Liegend auf dem Rücken etablierst du zuerst die Idee von 2 Zylindern im Rumpf- zwei stabilen Drehachsen über den beiden Sitzhöckern und Beinen. Du lernst, aus deiner Mitte heraus, über diese Achsen zu drehen, ohne deine Stabilität und Länge zu verlieren. Diese Idee wird dann auch im Sitzen mit langen Beinen und einer aufgestützten Hand weitergesponnen. Du lernst, dich auf der Seite zu verankern und lang zu bleiben, über die du auch nach hinten drehst. Eine Funktion, welche du dann im Alltag immer wieder gebrauchen kannst.
(Quelle: AY #358, Variation)

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Rollen mit angewinkeltem Knie

Lektion 801

Liegend auf dem Rücken wirst du hier geerdet und lernst, dich über deine Rückseite vom Boden tragen zu lassen. Je mehr deine Mitte sich verankert, desto klarer kannst du dich auch aus diesem Bereich heraus organisieren. Erlebe, wie sich schlussendlich sogar die diagonalen Beziehungen vom Fuss zur Hand aus deiner Mitte heraus klären.
(Quelle: Gaby Yaron)

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Diagonale Bilder

Lektion 802

Auf welchem Bein verankerst du dich, wenn du im Stehen einen Arm nach oben verlängerst? Welcher Arm schwingt beim Gehen nach vorne, wenn das rechte Bein nach vorne kommt? Je nach Kontext ist beides möglich und nichts falsch. Was sind aber deine eigenen Muster und machen diese immer Sinn? Diesen Fragen gehst du in dieser Lektion in Rückenlage nach. Du spielst mit dem Verlängern und Verkürzen von Armen und Beinen, testest laterale und diagonale Beziehungen aus, bis sich zum Schluss alle Varianten leicht und elegant anfühlen.
(Quelle: AY #345)

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