Lektion der Woche


Die fortlaufende Gruppe von Januar- April 2026 ONLINE. Jede Woche kommt am Dienstag-Mittag eine neue Lektion dazu.


Jede Woche eine neue Lektion. Sie lädt dazu ein, Feldenkrais regelmässig zu praktizieren und im eigenen Tempo zu vertiefen. So entsteht Kontinuität und eine vertraute Praxis im Alltag. Du wirst ermutigt, im Spannungsfeld zwischen Bekanntem und Neuem, Vertrautem und Ungewohntem, weiterzuforschen und dich weiterzuentwickeln. Tauche ein in ein Lernen, das sich an der eigenen Wahrnehmung, am eigenen Ausprobieren und Experimentieren orientiert statt an der Nachahmung äusserer Bewegungsvorbilder. Aus Freude an einer grösseren Bewegungsfreiheit und einem erweiterten Körperbewusstsein.

Twist in Seitenlage: wie die Augen dem Rücken helfen

Lektion 815

Die Augen korrespondieren mit der Streckmuskulatur im Rücken. Wenn wir lernen, die Bewegung der Augen von der Bewegung des Kopfes zu differenzieren, lässt der Rücken los. In dieser nicht ganz einfachen Lektion drehst du dich aus der Seitenlage allmählich auf, bringst das Gesicht zur Decke und differenzierst erst die Bewegung von Kopf, Augen und Schultergürtel in dieser Position. Nach und nach wird es komplizierter und du lernst, dass weniger mehr ist:: Wenn die Augen entspannt mitmachen können, werden die Bewegungen plötzlich einfach und leicht.
(Quelle AY #466)

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Frühere Lektionen der Woche

Dem Brustkorb Raum geben: weit geöffnete Drehung zur Seite

Lektion 814

Der Brustkorb ist ein verbindendes Glied in der Bewegungskette bei der Übertragung von Kräften zwischen Becken, Schultergürtel und Kopf. In alltäglichen Handlungen wie Bücken, Strecken oder Nach-hinten-Schauen ist die Beweglichkeit des Brustkorbs von grundlegender Bedeutung. Durch Stress und Haltungsgewohnheiten geht diese Beweglichkeit bei vielen Menschen verloren. Diese Lektion in Seitenlage gibt deinem Brustkorb über Rotationsbewegungen und dazu kombinierten Atembewegungen wieder seine volle Freiheit zurück.
(Quelle: AY #430)

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Sitzen im Boot: Den Rücken verlängern und eintauchen

Lektion 813

Hier sitzt du in einem imaginären Boot auf leicht schaukelndem Wasser. Mit den Händen auf den Beinen erforschst du den Bewegungsspielraum von Rumpf und Kopf. Nach und nach vervollständigen Bewegungen der Schultern und Augen das Gesamtbild von Beugung und Drehung, während dein Becken lernt, all das auszubalancieren. Geniesse die Länge, die dadurch im Rücken, in den Armen und Beinen entsteht.
(Quelle: AY#288)

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Über das Heben von Kopf und Beinen die Körpermitte organisieren

Lektion 812

Wenn du auf dem Rücken liegst und Kopf, Arme und Beine in verschiedenen Kombinationen vom Boden hebst, erfährt dein Körper immer wieder unterschiedliche Verbindungen der Extremitäten in deine Körpermitte. Je mehr dein unterer Rücken und dein Becken lernen, die Bewegung durchzulassen, desto gleichmässiger verteilt sich der Kraftaufwand und die Bewegung wird leichter und angenehmer.
(Quelle AY# 59)

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Kreisen und Rollen auf einer Tuchrolle

Lektion 788

Für diese Lektion in Rückenlage brauchst du eine zusammengerollte Frottiertuch-Rolle von ca. 40- 50 cm Länge und 5-8 cm Durchmesser.
Wenn du auf dem Boden liegst, kann dein Nervensystem den unterschiedlichen Druck deines Körpers auf den Boden wahrnehmen. Bereiche, die schwerer sind, sinken mehr ein, Bereiche, die entspannter sind, liegen flacher auf. In dieser Lektion in Rückenlage legst du eine Tuchrolle unter verschiedene Bereiche deiner Rückseite und veränderst so die Gestalt des Bodens. Da die Unterlage auf der Rolle erhöht ist, liegen darauf liegende Bereiche schwerer auf. sodass sich dein Nervensystem anders orientieren muss. Durch leichte Bewegungen hilfst du deinem Körper, sich neu zu orientieren. Bereiche, die auf der Rolle liegen, werden in diesen Bewegungsabfolgen sanft massiert. So können verspannte Muskeln loslassen. Geniesse, wie entspannt und getragen sich deine Auflage am Ende der Lektion anfühlt.
(Quelle: Ruthy Alon)

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Freie Hüftgelenke für’s Rollen

Lektion 157

Durch häufiges Sitzen auf dem Stuhl, verkürzen sich gerne die Muskelstränge, die den Rumpf mit den Beinen verbinden. Einer der Hauptakteure in diesem Verspannungsmuster ist der Psoas, auch Hüftbeuger genannt. Kriegt dieser Muskel wieder Länge, werden nicht nur die Hüftgelenke und Beine freier, sondern auch der untere Rücken entlastet. Diese Freiheit ist schliesslich hilfreich für das Rollen über den breiten Rücken.
Für diese Lektion in Rückenlage brauchst du eine zusammengerollte Frottiertuch-Rolle von ca. 40- 50 cm Länge und 5-8 cm Durchmesser, die du während der Lektion quer unter das Becken legen kannst.
(Quelle Regula Häfliger B.)

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Sich lang machen auf Rücken und Bauch

Lektion 811

Wie können sich Arme und Beine aus dem Rumpf verlängern ohne dass dabei unnötige Spannung aufgebaut wird? Je mehr dieses Lang werden aus deiner Mitte heraus geschieht, desto klarer werden auch die Kraftverbindungen, die deinen Körper bei der Bewegung durchlaufen. Dadurch entsteht eine ausgeglichene Körperspannung, die Arme und Beine werden in ihren Bewegungen leichter, und der Rumpf gewinnt an Länge.
(Quelle: AY #379)

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Die Windmühle

Lektion 810

Die Bewegungsfreiheit von Schultern und Armen hängt stark von der Beweglichkeit des Brustkorbs ab. Über das Verlängern der Arme in Seitenlage lernst du deine Haltemuster kennen und entdeckst, an welchen Stellen dein Rumpf die freie Bewegung des Armes einschränkt. Wenn du die Armbewegung dann mit deiner Atmung koordinierst, bringst du auch noch von innen her Elastizität und Raum in deinen Zwischenrippen-Bereich. So gewinnst du nicht nur mehr Freiheit für deine Schultergelenke, sondern lernst auch, wie Kopf, Augen die Bewegungen der Hand im Raum unterstützen können.
(Quelle Regula Häfliger B.)

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Wie Zunge und Nacken zusammenarbeiten

Lektion 406

Verspannungen in der Zunge oder den Kiefergelenken stehen oft in Wechselbeziehung zu Einschränkungen oder Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich. Erfahre, wie sich das Loslassen im Gesicht auf dein Wohlbefinden und die Beweglichkeit im Nacken auswirkt und finde zu einer entspannten, aufrechten Haltung zurück.
(Quelle: Esalen #40, Variation)

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Kopf ins Tor: Vorbereitung zur Judorolle

Lektion 809

In dieser Lektion wirst du keine Judorolle machen. Das sichere Rollen über die Schulter mit zur Seite gedrehtem Kopf erfordert aber eine geschmeidige Beweglichkeit von Nacken, Wirbelsäule und Brustkorb. Das alles wird in dieser Lektion vorbereitet. Die Ausgangslage im Vierfüssler eröffnet auf raffinierte Art diese Möglichkeiten. Wir erforschen mit kleinen, sicheren Bewegungen, wie Augen, Kopf und Becken zusammenarbeiten können, um dem Nacken mehr Freiheit und Geschmeidigkeit zu geben.
(Quelle: AY #132)

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Betende Hände

Lektion 808

Augen und Hände sind funktional eng miteinander verbunden. Bei vielen Handlungen richten wir den Blick auf das, was wir greifen wollen. Unsere Absicht bestimmt die Handlung und somit die Bewegung des gesamten Körpers. In dieser Lektion in Rückenlage und im Sitzen erforschen wir die Beziehung der Hände und Augen zum gesamten Körper und zum Raum um uns herum.
(Quelle: Mia Segal)

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Eine Uhr vor dem Gesicht

Lektion 305

Idealerweise wird der Kopf von der Wirbelsäule gestützt und „schwebt“ auf dem obersten Halswirbel. Dadurch lässt er sich schnell und leicht in alle Richtungen bewegen, wenn Auge, Ohren oder Nase etwas wahrnehmen. In dieser Lektion in Rückenlage werden die Bewegungen des Kopfes in Bezug zum Becken betrachtet. Becken und Kopf, das untere, bzw. obere Ende der Wirbelsäule, erneuern ihre Beziehung zueinander. Dadurch entsteht mehr Kraft im Becken und mehr Leichtigkeit in Nacken und Kopf.
(Quelle: AY #82)

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